Der Chor
Der GÜRZENICH-CHOR ist eine fest verwurzelte Instanz des Kölner Musiklebens. 1827 als Chor der Concertgesellschaft zu Cöln gegründet, ist er der älteste Chor der Stadt und begeistert bis heute Zuhörer und Mitwirkende gleichermaßen. Namensgeber ist der "Gürzenich", das städtische Festhaus aus dem 15. Jahrhundert, das auf dem Grundstück der Patrizierfamilie von Gürzenich gebaut wurde.
Stolz und respektvoll blicken wir zurück auf die lange Geschichte des Chores, in der namhafte Komponisten wie Johannes Brahms und Giuseppe Verdi der Einladung nach Köln folgten, um die eigenen Werke zu dirigieren. Deren Einträge und die anderer Berühmtheiten in das "Goldene Buch" des Chores sind historische Schätze, die im [Archiv] zu sehen sind.
Nach wie vor ein Laienchor, fühlt sich der Gürzenich-Chor auch heute einem hohen künstlerischen Niveau verpflichtet und bereichert unter der künstlerischen Leitung von Christian Jeub das bunte kulturelle Leben in Köln. Das Bestreben, aktive Nachwuchsförderung zu betreiben, findet seinen Ausdruck in der projektbezogenen Mitwirkung von Schülerinnen, Schülern und Studierenden bei ausgewählten Konzerten.
Der Gürzenich-Chor tritt als Chor der Stadt Köln außer in der Philharmonie regelmäßig in den großen Kirchen der Stadt auf und folgt immer wieder Einladungen in andere deutsche Städte. Konzertreisen ins europäische Ausland sowie in die USA (2005) oder nach Japan (2007) haben den Chor inzwischen weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Der Gürzenich-Chor ist Mitglied im [Netzwerk Kölner Chöre] und im [Verband Deutscher KonzertChöre].
Seit seiner Gründung arbeitete der Gürzenich-Chor mit folgenden berühmten Musikern zusammen:
| 1840-1842 | Konradin Kreutzer |
| 1850-1884 | Ferdinand Hiller |
| 1877 | Giuseppe Verdi |
| 1884-1902 | Franz Wüllner |
| 1886 | Johannes Brahms |
| 1903-1914 | Fritz Steinbach |
| 1915-1934 | Hermann Abendroth |
| 1930-1944 | Eugen Papst |
| 1945-1974 | Günter Wand |
| 1975-1986 | Yuri Ahronovitch |
| 1986-1991 | Marek Janowski |
| 1992-2002 | James Conlon |